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Die Ahnen, der Kreislauf der Natur und naturreligiöser Glaube PDF Print
Written by Bodvos   
Sonntag, 03 Dezember 2006
Article Index
Die Ahnen, der Kreislauf der Natur und naturreligiöser Glaube
weitere Veränderungen durch Industrialisierung
moderne Perspektiven
Stiftereligionen
Vor der Verstädterung und der Industrialisierung baute der Mensch seine Nahrung vor Ort an anstatt sie über tausende Meilen zu transportieren wie es heute teilweise der Fall ist. Das Getreide stand auf den Feldern, das Gemüse wuchs im Garten, die Schweine standen im Koben und die Kühe auf der Weide. Der Mensch ernährte sich von den Früchten seiner Arbeit und was er nicht verwerten konnte gab er dem Land als Kompost und Dünger wieder. Ebenso gaben die Tiere dem Land wieder, was sie nicht verwerten konnten und düngten mit ihrem Kot die Felder und Wiesen. Das was die Menschen wieder ausschieden ging nicht durch eine Kläranlage oder wurde in Flüssen entsorgt sondern wandert in Donnergruben oder auf dem Mist und fand so wieder seinen Weg in die Natur. Auf diesem Weg wurden die Menschen zum Land und den Tieren und die Tiere ebenfalls. Das Land wurde Mensch und unsere Ahnen leben im Land weiter das sie jahrzentelang beackert haben und in dem sie begraben liegen. Indem man nicht nur vom Land lebt sondern mit dem Land, ja sogar zum Land wird gräbt man seine Wurzeln tief in den Boden, wie ein Samenkorn das aufgeht und seine ersten Triebe gen Himmel und gen Erde reckt.



 
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