| Über den Tod |
|
|
| Written by McClaudia | |
| Freitag, 04 Januar 2008 | |
|
Page 13 of 19 Das Sterben und der Tod Über eine spezielle keltische Sitte beim Sterben ist mir nichts bekannt, außer Birkhans Hinweis auf den irischen Brauch, einen todkranken Menschen aus dem Bett zu heben und auf die strohbedeckte Erde zu legen, um ihm so das Sterben zu erleichtern. Eine Art indirekte „Sterbehilfe“, wenn man so will, wobei die Erde (die ja als Grab die letzte Ruhestätte ist) offenbar den Tod beschleunigen sollte.
Auch eine Vorstellung von einem
personifizierten Tod bei den Kelten, wenn man jetzt spezielle
Totengottheiten außer Acht lässt, weiß ich nichts.
De Vries (1961) meint aber, dass die in der La Tène-Kunst
häufig auftretenden Menschen verschlingenden Monster, die auch
mit Menschenköpfen posieren (wie z.B. der „Tarasque de Noves“
in Avignon oder das Monster auf der Schnabelkanne vom Dürrnberg)
den Tod darstellen. Der Tod
Der Tarasque de Noves aus Avignon, 2. Jhdt.v.Chr.
|
| Next > |
|---|









