| Über den Tod |
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| Written by McClaudia | |
| Freitag, 04 Januar 2008 | |
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Kommen wir nun zu den historischen
Hinweisen, die sich mit den archäologischen Funden decken oder
auch Parallelen im inselkeltischen Brauchtum haben.
Caesar berichtet im „Gallischen
Krieg“ (VI, 19): „Die Leichenbegängnisse sind im Vergleich
zur gallischen Lebensweise prächtig und aufwendig; alles, was
ihrer Meinung nach den Lebenden lieb war, werfen sie ins Feuer, sogar
Tiere, und nur kurz vor unserer Zeit wurden noch Sklaven und
Klienten, von denen man wusste, der Tote habe sie geliebt, nach dem
Abschluss der traditionell üblichen Leichenfeiern mit ihnen
zusammen verbrannt.“
Pomponius Mela schließt sich
Caesar an und meint: „Einst schrieb man auch die Sorge für
geschäftliche Angelegenheiten und das Eintreiben von Schulden
den Unterirdischen zu, und mancher Gallier stürzte sich
freudigen Herzens in den Scheiterhaufen der Seinen, um gleichsam mit
ihnen weiterzuleben.“ Von Valerius Maximus erfahren wir vom Schuldenmachen über den Tod hinaus in „Factorum et Dictorum Memorabilium Libri Novem“ (2,6,10): „Außerhalb ihrer Mauern [der Stadt Massalia] begegnet jener alte Brauch der Gallier, die nach der Überlieferung Geld verleihen, das ihnen im Jenseits zurückgezahlt wird, halten sie doch die Seelen der Menschen für unsterblich. Schön dumm würde ich sie nennen, wenn nicht jene, die Hosen tragen dasselbe glaubten wie der mit griechischem Mantel bekleidete Pythagoras.“
aus
„The Cut-Throat Celts“ von Terry Deary
Diodorus Siculus wiederum berichtet in „Bibliotheke“ (5,28,6) über den Brauch, Briefe ins Grab mitzugeben: „Bei ihnen herrscht nämlich die Lehre des Pythagoras, dass die Seelen der Menschen unsterblich seien und nach einer bestimmten Zeit von Jahren noch einmal lebten, wobei die Seele in einen anderen Körper eingehe. Deshalb werfen auch manche bei den Begräbnissen Verstorbener Briefe an ihre verstorbenen Angehörigen auf den Scheiterhaufen, so als ob die Toten diese lesen würden.“ Diese Sitte trifft man auch im neuzeitlichen Irland, wie Birkhan und Le Roux / Guyonvarc’h berichten.
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