| Witchvox über CR |
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| Written by Claudia Jenik | ||||||||||
| Samstag, 03 Mai 2008 | ||||||||||
Page 7 of 8 Feste und Feiern Der keltische Rekonstruktionismus feiert die vier altirischen Hauptfeste [die zugleich auch – wenn auch an sehr ungewöhnlichen Daten – den Beginn der Jahreszeiten markieren]. Diese sind: - Oíche Shamhna / Samhain [“Sommerende”, 1. November, Jahresbeginn, Winterbeginn] - Lá Fhéile Bríde [„Fest der (Göttin) Brigit“] / Oímealg [„Fest, an dem die Schafe Milch bekommen“] / Imbolc [„umfassende Reinigung“ oder „im Bauch“] – [1. Februar, Frühlingsbeginn] - Lá Bealtaine / Bealtaine [„Feuer des (Gottes) Bel“, 1. Mai, Sommerbeginn] - Lúnasa / Lughnasadh [„Versammlung des (Gottes) Lugh“, 1. August, Herbstbeginn] Verschiedene Gruppen und Einzelne können diese Feste verschieden benennen, je nachdem welcher keltischen Kultur (und Sprache) sie sich verschrieben haben. Die Bezeichnungen der Feste können daher auch in Gallisch, Kornisch, Walisisch, Manx, Bretonisch oder Schottisch-Gälisch sein. Gallische bzw. festlandkeltische CR-Anhänger/innen feiern die Feste üblicherweise unter Verwendung einer modifizierten Form des Coligny-Kalenders [das ist ein bruchstückhaft erhaltener Kalender aus dem antiken Gallien]. Grundsätzlich markieren die Feste die jahreszeitlichen Änderungen von Wetter und Landschaftsbild der heimatlichen Region (z.B. erster Frost, Erscheinen der ersten Krokusse, oder andere Naturphänomene – abhängig davon, in welcher Klimazone man wohnt). Das Feiern der natürlichen Jahreszeiten ist also wichtiger, als das strikte Befolgen alter Kalenderdaten, denn im weltweiten keltischen Rekonstruktionismus sehen wir es als unsinnig an, die Feste der Natur in unpassende Kalenderdaten zu pressen. Nicht die Natur muss sich einem keltischen Kalender anpassen, sondern der Kalender der Natur. Zusätzlich zu den vier Hauptfesten kann man auch Feierlichkeiten und Andachten zu Ehren eigener Gottheiten oder der örtlichen, als wichtig erachteten Naturerscheinungen begehen. Zum Beispiel feiern keltische Rekonstruktionist/innen an der pazifischen Nordküste der USA das dortige traditionelle jährliche Lachsfischerfest mit. Andere wiederum begehen das Fest der Göttin Epona [nach historischen Überlieferungen am 18. Dezember]. In der Tradition der Isle of Man gibt es zur Zeit der Sommersonnenwende eine Zeremonie zu Ehren des Gottes Manannán mac Lir. [usw.] |
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