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...Gedanken zum Neopaganismus in Deutschland

Seit vier Jahren ist das alte Forum nun geschlossen und die Gemeinschaft und wir sind verschiedene Wege gegangen, nicht nur im Internet sondern auch privat. Durch diese Abgeschiedenheit und Trennung gewinnt man natürlich auch Distanz um sich das Bild von weiter aussen zu betrachten, den eigenen Standpunkt zu verändern und dabei nicht von Menschen, die versuchen in ihrer Sache auf einen einzuwirken beeinflusst zu werden.

Mein persönlicher Eindruck ist, das die neopagane Szene in Deutschland wie in Europa nicht nur stagniert ist sondern regelrecht in einer Depression steckt.

Die Gründe dafür sind meines Erachtens vielfältig. Angefangen bei falscher Toleranz gegenüber vermeintlichen Gesinnungsgenossen die dazu geführt haben, das jemand wie ein gewisser selbsternannter Druide im Kreis der Reichsbürger zu unseliger Berühmtheit gekommen ist, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Es wurde versäumt verbindliche gemeinsame Werte zu definieren und zu leben. Man hat es nicht geschafft eine größere Idee zu ersinnen oder ein gemeinsames Narrativ zu erschaffen. Stattdessen rennen die Leute in Scharen in Netzwerke die meines Erachtens die Menschen eher zerstreuen als zu verbinden.

Neue Ideen, neue Philosophien und Diskurse habe ich nicht finden können, was schade ist, weil der Neopaganismus doch für die Menschen die sich mit ihm beschäftigen Lebensfreude, Antworten und Freundschaften bieten könnte.

Man mag sich gerne über meinen Beitrag hier echauffieren. Wer ist er denn, das er so schwätzt? Was hat er denn gemacht in den vier Jahren? Man mag das aber vielleicht auch als Anreiz sehen darüber nachzudenken, was in den letzten Jahren passiert ist, wie die Entwicklungen gelaufen sind und was die Ursachen dafür waren und ob die Entwicklungen aus persönlicher Sicht positiv oder negativ zu bewerten sind. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Published on  19.02.2017