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#journal 2018-07-21 Nyarlathothep

#journal 2018-07-21 Nyarlathothep

Heute beim Sport über Dritte erfahren das ein riesiger schwarzer Sarkophag in Alexandria gefunden wurde.

Ein. Riesiger. Schwarzer. Sarkophag. In Alexandria. Mindestens 2000 Jahre alt.

In solchen Momenten merkt man ob man zuviel Lovecraft gelesen hat oder nicht. Als ich das gehört habe hatte ich eine Menge Dejavues der gruseligen Art.

 

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https://www.derstandard.de/story/2000083109281/riesiger-schwarzer-sarkophag-bei-alexandria-entdeckt

https://deutsch.rt.com/gesellschaft/73220-kommt-jetzt-apokalypse-sarkophag-in-agypten/

https://www.theguardian.com/world/2018/jul/19/three-mummies-egyptian-black-granite-sarcophagus-alexandria

https://www.nytimes.com/2018/07/19/world/middleeast/egypt-black-sarcophagus-opened.html

https://edition.cnn.com/2018/07/20/world/sarcophagus-opened-mummies-alexandria-egypt/index.html

Der Sarkophag wurde bei Fundamentarbeiten in Alexandria gefunden und ist wahrscheinlich 2000 Jahre alt. Die Größe mit einer Länge von 2,75 Metern, einer Breite von ca. 1,5 Metern und einer Tiefe von etwa 1,8 Metern ist abnorm. Das Material ist behauener Granit und der Sarkophag war mit einer Mörtelschicht bedeckt, man kann davon ausgehen das er unbeschädigt und ungeöffnet war.  Neben dem Sarkophag wurde ein lebensgroßer Alabasterkopf gefunden.

Vor der Öffnung drehten alle möglichen Leute hart an ihren Zeigern weil sie zwar nicht Lovecraft gelesen haben aber dafür diverse Mumienfilme und Horror-Movies und jetzt Angst haben das der Tag des jüngsten Gerichts ihre Hinterteile grillen wird.

Mal abgesehen von einer leicht chuthulloiden Paranoia meinerseits in Bezug auf Nyarlathothep kam dabei etwas interessantes auf meinen Bildschirm. Einige Esoteriker sind extrem aufgeregt wegen einem eventuellem Weltenende weil im selben Zeitraum wohl auch durch die Trockenheit ein Henge in Irland und durch ein Erdbeben eine Aztekenruine in Mexiko freigelegt wurde. Das regt natürlich diverse Gemüter extrem auf und die haben alle schon ein Angstbächlein Pipi am Hosenbein runterwandern weil sie Angst vorm Tod haben.

Man datierte diesen Sarkophag, der weder eine Kammer noch Beigaben aufwies auf die ptolemäische Zeit. Erste Unkenrufe vermuteten schon die Grabstätte von Alexander des Großen. Nach der Öffnung, bei der zwar eine Menge Gestank und Fäulnis freiwurde, aber keine Flüche oder paranormalen Erscheinungen, fand man drei skelletierte Menschen, vermutlich Soldaten. Soldaten, weil einer von ihnen eine evtl von einer Pfeilspitze stammenden Verletzung am Kopf hatte.

Warum man bei einer Pfeilverletzung auf einen ranghohen Soldaten kommt, ist mir bisher noch nicht klar, auf jeden Fall sind dort drei Skellete in einem riesen Granitsarkophag. Die Biomasse ist deshalb nicht mehr vorhanden, weil ein Riss im unteren Bereich Abwässer aus der Stadt in den Sarkophag gelassen hat und die komplette Zersetzung der organischen Materie zur Folge hatte. Daher auch der faule Gestank.

Keine Beigaben, ausser vielleicht der Alabasterkopf. Keine Inschriften. Nichts. Nur ein riesengroßer schwarzer Sarkophag aus Granit.

Was für ein krasser Scheiss.

Ich versuche auf jeden Fall die Aztekenruine und das irische Henge auch noch zu finden. Ich halte euch dann auf dem Laufendem.

Published on  31.07.2018