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Götter

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Für die Herkunft des germanischen Wortes Gott wird davon ausgegangen, dass der Begriff aus dem substantivierten zweiten Partizip des indogermanischen *ghuto-m der Verbalwurzel *gheu- „rufen, anrufen“ entstanden ist. Danach wären die Götter die (etwa durch Zauberwort) angerufenen Wesen. Alternativ könnte das Wort auch auf die indogermanische Verbalwurzel *gheu- „gießen“ zurückgeführt werden, wonach der Gott als „das, dem (mit) Trankopfer geopfert wird“ zu verstehen wäre. Das griechische theói steht ebenfalls etymologisch mit dem Verb thýein „opfern“ zusammen, wie das Simplex theós „Gott“ durch Entsprechungen im anatolischen Wortschatz das Votivobjekt des Altars etymologisch bezeichnet. Das Standardnachschlagewerk, Kluges Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, bestärkt die Vermutung einer Ableitung von „gießen“ oder Trankopfer durch Vergleich mit dem Avestischen und Altindischen.Wolfgang Meid fügt hierzu an: „Dies ist aber grammatisch unplausibel, denn ‚gegossen‘ wird der Trank, nicht der Gott“.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gott#Etymologie_im_germanischen_Sprachraum

siehe auch:

Naturreligion[de]

Polymemetik[de]

Im Sinne der Polymemetik ist eine Gottheit hier keine individuelle Entität ist mit individuellen Bedürfnissen sondern ein Muster im Universum das seinen eigenen Regeln folgt und seinen Ausdruck in eine anthropomorphisierten Gottgestalt im Sinne von einem durch Erkennen und Ansprechen herbeigerufenem Wesen.

Die hier aufgeführten Götterbeschreibungen erheben nicht den Anspruch auf historische Korrektheit sondern auf kosmologische. Dieser Ansatz ist neopagan nicht kulturhistorisch und als solcher möchte er auch verstanden werden.

Esus

Published on  16.07.2018